Gemeinde Laufersweiler im Hunsrück
Gemeinde Laufersweiler im Hunsrück

Leute in Laufersweiler

Hier werden Ihnen in lockerer Folge Menschen aus Laufersweiler vorgestellt, die etwas Besonderes leisten oder mit besonderen Fähigkeiten das Dorfleben bereichern.

Sollten Sie jemanden kennen, von dem Sie glauben, dass er hier hinpasst, dann schlagen Sie ihn doch einfach vor: Email an  laufersweilerhomepage@email.de

 

 

Damit eine Dorfgemeinschaft reibungslos funktioniert, gibt es immer wieder Menschen, die ohne viele Worte einfach anpacken. Zu dieser Kategorie gehört zweifellos

                     Dieter Kurz,

der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiern konnte.

Die Ortsgemeinde möchte sich an dieser Stelle herzlich bei ihm bedanken!

Seit vielen Jahrzehnten stellt der gelernte Möbelschreiner, der sein langes Berufsleben bei der Firma Felke in Sohren verbrachte, sich zum Wohle der Gemeinschaft immer wieder in den Dienst der guten Sache. So war er zum Beispiel das zu seiner Zeit jüngste Ratsmitglied und über Jahre hinweg im Kirchenvorstand tätig.

Als der Verkehrs- und Gewerbeverein Laufersweiler am 18. Juni 1965 gegründet wurde, war er ein Mann der ersten Stunde und einer von 24 Gründungsmitgliedern. Nikolaus Vankorb war damals der Erste Vorsitzende. Die Brüder Dieter und Wolfgang Kurz sind übrigens die letzten noch lebenden Gründungsmitglieder des Vereins. Von Beginn an war Dieter Kurz im Vorstand des Vereins tätig. Das Thema Wanderwege war damals im Dorf noch „Neuland“. Dieter Kurz gehörte sozusagen zu den Pionieren der Wanderbewegung in Laufersweiler. Die Streckenführungen von neu anzulegenden Wanderwegen wurden durch Vereinsmitglieder erkundet und nach sorgfältigen Überlegungen festgelegt, von allerlei Büschen und Gestrüpp gerodet und markiert. Die Wanderwege wurden weiterhin mit zahlreichen Bänken ausgestattet. Dafür ging man bei den Gewerbetreibenden „betteln“, erinnert sich Dieter Kurz an diese Zeit. Darüber hinaus trug der Verein mit zahlreichen Maßnahmen in Laufersweiler zur Verschönerung der Ortsgemeinde bei. Eine ganz wichtige und sehr beliebte Einrichtung war der Bau einer Wassertretanlage im Jahr 1983, die nicht nur von Laufersweiler Bürgerinnen und Bürgern bis heute fleißig genutzt wird, sondern auch von vielen Wanderern und Menschen der umliegenden Ortsgemeinden, die den gepflegten Zustand der Wassertretanlage schätzen. Von Beginn an fühlte sich Dieter Kurz für die Pflege verantwortlich, lange Jahre betreute und reinigte er sie zusammen mit dem mittlerweile verstorbenen Werner Grünewald. Während der Saison werden wöchentlich die Kacheln und das gesamte Becken gesäubert, der umliegende Platz gemäht und in Ordnung gehalten. Auf Anregung von Dieter Kurz wurde im Jahr 2007 ein neues Armbecken aus Edelstahl für die Wassertretanlage installiert. Mittlerweile  hat er mit Helmut Hees und Helmut Tischer zwei weitere Mitstreiter zur Betreuung gefunden. So lange es seine Gesundheit zulässt, wird man ihn weiterhin Woche für Woche bei Reinigungs- und Pflegearbeiten rund um die Anlage beobachten können.

 

Text und Bild Gisela Wagner

 

Heute wollen wir an dieser Stelle

 

Albert Josef Carl, der besser unter dem Namen Abo,

 

auch weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt ist, vorstellen.

 

Wenn es irgendwo bei den Vereinen, der Ortsgemeinde oder in den Kirchengemeinden etwas zu helfen gibt, muss man ihn nicht lange bitten, er ist einfach da, wenn er gebraucht wird.  Wenn  bei den Vereinen ein Fest gefeiert wird, ist es seit mittlerweile 40 Jahren keine Frage, sondern eher eine Selbstverständlichkeit, Abo steht am Grill und sorgt mit all seiner jahrelangen Erfahrung für das leibliche Wohl der Gäste.

Am 30. Dezember 2016 feiert er seinen 69. Geburtstag, seit vier Jahren ist er im Ruhestand. Die meiste Zeit seiner Berufstätigkeit verbrachte er bei der Hermann Schneider GmbH in Laufersweiler, wo er auch seine Maurerlehre absolvierte und später als Geselle und als Polier tätig war. Zum 40. Jubiläum im Bauunternehmen erhielt er von Firmenchef Arnd Schneider, der ihn für seine Treue, Einsatzfreude, sein großes Fachwissen und seine persönliche Einstellung lobte, eine Dankesurkunde. Arnd Schneider bezeichnete den Jubilar als „tragende Säule“ des Unternehmens.

Neben seinem beruflichen Engagement hatte Abo immer eine große Affinität zum Sport. Über Jahrzehnte hinweg war er im TV Laufersweiler  als Sportler aktiv, er spielte zunächst Handball, als Fußball Ende der 60er Jahre wichtigste Sportart wurde,  wurde er Fußballer, und das mit Leib und Seele. Doch nicht nur mit den sportlichen Leistungen machte sich Abo ein Namen, er engagierte sich auch über viele Jahre im Vorstand, so war er 10 Jahre Erster Vorsitzender des TV Laufersweiler. Unter seiner Führung wurde der Anbau am Sportlerhaus getätigt, der Sportplatz bekam eine Flutlichtanlage und mit Lavasand eine neue Oberfläche. Lange Jahre war er Jugendtrainer und gab sein Wissen an nachfolgende Generationen weiter. Darüber hinaus war Abo 10 Jahre als Schiedsrichter für den Sportverein tätig und reiste von einem Fußballspiel zum nächsten. Bis heute ist er im Vorstand der „Alten Herren“, seit letztem Jahr 1. Vorsitzender.

Nicht vergessen werden soll hier auch sein Riesenengagement für die „Laurentiuskirmes“. Eine ganze Woche Urlaub investierte er alljährlich in die Vorbereitungen und die Durchführung. Vom Zeltaufbau, den Arbeiten bei der eigentlichen Kirmes mit mehreren Schichten Dienst bis hin zum Zeltabbau, gab es für ihn keine ruhige Minute.

Doch damit nicht genug. Im Heimat- und Wanderverein Laufersweiler war er acht Jahre Wanderwart. In dieser Zeit richtete er die Strecken für die IVV-Wanderungen her und sicherte und betreute diese. 

Auch, wenn in der katholischen Kirchengemeinde Arbeit anfällt, ist er zur Stelle, drei Perioden war er im Kirchenvorstand vertreten aber auch, wenn der Rasen an der Kirche gemäht werden muss oder der alljährliche Christbaum zu suchen ist, ist Abo zur Stelle. Allerdings engagiert er sich auch über die Konfessionen hinaus. Als die Mauer um die evangelische Kirche bröckelte, war Abo auch hier im Arbeitseinsatz. 

Beim VdK Ortsverband Laufersweiler ist er Beisitzer, trägt die Vereinszeitung zu den Mitgliedern und steht, wie könnte es anders sein, auch hier bei Festen am Grill.

Abo hat eine große Leidenschaft, er singt für sein Leben gerne. Darum bedauert er auch sehr, dass es den Gemischten Chor „Frohsinn“ nicht mehr gibt. Seine ohnehin gute Stimme, bildete er in Stimmbildungsseminaren nur zu gerne weiter. Seine Musikalität, so ist er sich sicher, hat er von seinem Vater geerbt, der über Jahrzehnte hinweg als Organist in der katholischen Kirchengemeinde Laufersweiler tätig war.

Unterstützt wird Abo in allen Dingen von seiner Ehefrau Maria, die allen als Ria bekannt ist, sie akzeptiert nicht nur sein ehrenamtliches Engagement, oft ist sie auch aktiv mit dabei.

Die Gemeinde Laufersweiler möchte sich für den immensen Einsatz bei Abo bedanken, hier konnten nur einige seiner Verdienste genannt werden, daher sagen wir auch für all die anderen kleinen und großen Aktivitäten und die vielen Tätigkeiten, die als selbstverständlich angesehen werden:

 

Herzlichen Dank!

 

Text und Bild Gisela Wagner

 

Nun ist es soweit. In unserer Reihe „Leute“ präsentieren wir einen weiteren Bürger aus Laufersweiler, der sich für die Gemeinschaft in ganz besonderem Maß einsetzt.

 

Darf ich vorstellen:

Axel Röhrig

 

Natürlich muss man ihn niemandem im Dorf vorstellen, weil ihn hier  jeder kennt.

Er entstammt einer alteingesessenen Familie und wurde 1960 in Laufersweiler geboren. Er ist sozusagen ein Laufersweiler Urgestein.

Ursprünglich lernte er den Beruf des Heizungsbauers, orientierte sich aber bald beruflich neu und begann 1982 seine Karriere bei den Wasserwerken der Verbandsgemeinde Kirchberg.

Von 1993 bis heute sorgt er hauptberuflich als Wassermeister beim Zweckverband Hunsrück II der Verbandsgemeinde dafür, dass einerseits unser Wasser im Dorf immer zuverlässig und sauber aus dem Hahn läuft und darüber hinaus, dass immer ausreichend Löschwasser vorhanden ist.

Und zum Löschwasser hat Axel ein ganz besonderes Verhältnis. Denn er ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann!

Am 01.01.1976 wurde er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Laufersweiler. Von 1976  bis 1984 absolvierte er auf Kreisebene alle für einen Feuerwehrmann erforderlichen Lehrgänge und nach Abschluss der Brandmeister-und Gruppenführerausbildung an der Landesfeuerwehrschule wurde er im Juli 1984 Wehrführer der Feuerwehr Laufersweiler.

Als Brandmeister wirkte er auch in der Verbandsgemeinde bei der Ausbildung neuer Feuerwehrleute mit und war Mitglied der Führungsstaffel der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Kirchberg.

In den 32 Jahren, die  Axel Röhrig Wehrführer der Feuerwehr Laufersweiler war, prägte er unsere Feuerwehr sowohl personell bei Ausbildung und Erziehung der Nachwuchskräfte als auch materiell hinsichtlich der erforderlichen Ausrüstung.

So ist seinem Engagement unter anderem zu verdanken, dass der Löschzug heute ein modernes Löschfahrzeug zur Verfügung hat und auch der Bau des heutigen Feuerwehrgerätehauses geht auf sein Konto.

Darüber hinaus haben wir ihm und den Männern unserer Feuerwehr  sowohl für stete Einsatzbereitschaft als auch für zahlreiche tatsächliche Einsätze bei Brand und sonstigen Gefahren zu danken!

Axel Röhrig hat in 40 Jahren aktiven Dienstes bei der Feuerwehr - und davon 32 Jahre in verantwortlicher Führungsposition - dafür gesorgt, dass wir Laufersweiler Bürger uns gut ge-  und beschützt fühlen konnten und, dass im Bedarfsfall schnelle Hilfe geleistet wurde.  

Im März 2014 erhielt Axel Röhrig das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des Wehrführers setzt er sich noch nicht zur Ruhe, sondern  bleibt weiterhin als Brandmeister/Gruppenführer der Feuerwehr Laufersweiler aktiv im Dienst. Gleichzeitig hat er das Amt des 1.Vorsitzenden des Fördervereins der Feuerwehr übernommen.

Neben seinem herausragenden Engagement für die örtliche Feuerwehr bleibt noch zu erwähnen, dass er von 1999 bis 2004 und erneut von 2009 bis heute Mitglied des Ortsgemeinderates ist.

So viel Einsatz für seine Heimatgemeinde kann nur aufbringen, wer den nötigen familiären Rückhalt hat.

Daher gilt unser aller Dank heute nicht nur Axel Röhrig alleine, sondern auch seiner Familie und besonders seiner Ehefrau Heidrun.

 

Laufersweiler bedankt sich!

Viele von uns werden sich schon gefragt haben, wer denn der sportliche ältere Herr ist, der sich so intensiv darum kümmert, dass an sonst vergessenen und leicht vergammelten Stellen im Dorf plötzlich Blumen blühen – und das auch noch nach einer ganzen Weile, weil er sich nämlich auch noch die Mühe macht, sie zu gießen.

Nein, dieser nette ältere Herr arbeitet nicht im Auftrag der Gemeinde, sondern es ist ein Mitbürger aus Laufersweiler, der einfach so von sich aus die Initiative ergreift, kräftig anpackt, in den eigenen Geldbeutel greift und sich einfach verantwortlich fühlt.

 

Darf ich vorstellen:

Helmut Hees

 

Viele Mitbürger kennen ihn natürlich schon – schließlich pendelt er mit seiner Frau bereits seit 1998 regelmäßig zwischen Essen (dem Erstwohnsitz) und Laufersweiler, dem geliebten Zweitwohnsitz hin und her.

Herr Hees stammt ursprünglich aus Kirchberg, von wo er aber bereits 1956 aus beruflichen Gründen nach Essen zog. Seine berufliche Karriere machte er als Kardiotechniker im Klinikum Essen, dem er immer noch herzlich verbunden ist. Die Eigentumswohnung in einem Essener Vorort – landschaftlich auch schön gelegen, wie Frau Hees beteuert – haben sie noch nicht aufgegeben. Das Leben in der Großstadt kann im Alter vielleicht doch leichter sein, als in einem kleinen Hunsrückdorf.

Aber vom Alter redet das Ehepaar Hees noch gar nicht – ist er doch eben erst 80 geworden. Herzlichen Glückwunsch!

 

Auch die Wanderhütte am Weg nach Niederweiler verdankt  ihren heutigen mustergültigen Zustand der Initiative und der Beharrlichkeit von Helmut Hees.  Als passionierte Wanderer, die das Ehepaar Hees sind, lag ihm die Hütte besonders am Herzen.  Gemeinsam mit dem leider zu früh verstorbenen Gemeindarbeiter Alex Wenzel senior und einigen anderen fleissigen Helfern wurde die Hütte hergerichtet. Nach dem plötzlichen Tod von Alex Wenzel gab Helmut Hees dieser Hütte zum Andenken an seinen Freund den Namen „Alex-Hütte“. Dieser Name ist nicht offiziell, aber er hat sich bereits eingebürgert – zumal ein Foto von Alex Wenzel den Giebel schmückt.

Die Aktivitäten, die Helmut Hees im Laufe der Zeit in und für Laufersweiler  in seiner stillen aber tatkräftigen Art durchgeführt hat (und immer noch durchführt), kann man hier gar nicht alle auflisten. Eigentlich ist ihm das auch eher peinlich.

 

Was aber noch gesagt werden muß, ist:

DANKE, Helmut!

Das Ehepaar Hees in der "Alex-Hütte"
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