Gemeinde Laufersweiler im Hunsrück
Gemeinde Laufersweiler im Hunsrück

Veranstaltungen Förderkreis ehemalige Synagoge

Einladung zur Buchvorstellung in der Reihe „Laufersweiler Hefte“
„Das Vertrauen auf den Führer ist unerschütterlich“,
- Lageberichte der Bürgermeisterei Kirchberg (1940-1944) von Hans-Werner Johann
„Hunsrücker Fluchtgeschichten“ von Carolin Manns

Der Förderkreis Synagoge Laufersweiler lädt am

Donnerstag: 24. Mai – um 18.00 Uhr

In die ehemalige Synagoge, Kirchgasse 6, 55487 Laufersweiler – heute Forst-Mayer Studien- und Begegnungszentrum für das Landjudentum, ein.

Gerade in Zeiten einer intensiven und notwendigen Antisemitismusdiskussion sind Präventionsmaßnahmen gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit besonders wichtig. Aufklärung und Information sind Grundbausteine im Kampf gegen eine Spaltung der demokratischen Gesellschaft. Dabei kann ein Blick zurück auf die ideologische Verblendung von „Hoheitsträgern“ während des Zweiten Weltkrieges und in die Migrationsgeschichte unserer Region helfen, zu verstehen, was menschenfeindliche Ideologien, Flucht und Vertreibung für den einzelnen Menschen und die gesamte Gesellschaft bedeuten.

Musik in der Synagoge

 

Zwei herausragende junge Musikerinnen gastieren in der Synagoge Laufersweiler

 

Eine fantastische junge Geigerin aus Frankreich und eine phänomenale junge Bratschistin aus Israel gastieren am Freitag, 16. März, um 19 Uhr in der ehemaligen Synagoge Laufersweiler. „Musik in der Synagoge“ heißt die Reihe der Landesstiftung Villa Musica, die hier zwei ihrer besten Stipendiatinnen präsentiert: Die Geigerin Charlotte Chahuneau wurde 1991 in Paris geboren, wo sie am berühmten „Conservatoire“ studierte. Zwei Jahre älter ist Shira Majoni aus Jerusalem, die in Tel Aviv, Boston und Berlin ihre Studien absolvierte. Zusammen bringen die beiden jungen Musikerinnen rund ein Dutzend Preise bei internationalen Wettbewerben auf die Waage – ein Beweis für ihre stupende Virtuosität. Das feine kammermusikalische Zusammenspiel lernten sie bei der Villa Musica in Projekten mit Weltstars wie Pinchas Zukerman oder Ragna Schirmer. In Laufersweiler ziehen sie im Duett alle Register ihres Könnens. Schon im G-Dur-Duo, KV 423, von Wolfgang Amadeus Mozart liefern sich die Beiden einen klangschönen Schlagabtausch. Er steigert sich in den „Drei Madrigalen“ des Tschechen Bohuslav Martinů zu atemberaubender Virtuosität, was auch für eine Transkription des „Erlkönigs“ von Franz Schubert zutrifft. Ungarisch volkstümlich geht es in den Duetten von Béla Bartók zu, tänzerisch und barock in den 15 Inventionen von Johann Sebastian Bach, die hier vom Klavier auf Violine und Viola übertragen werden. Schon Bach wollte mit diesen wundervollen Stücken den jungen Musikern eine „kantable Art zu Spielen“ beibringen. Charlotte Chahuneau und Shira Majoni beherrschen das gesangliche Musizieren bis zur Perfektion.

 

Tickets zu 16 € gibt es bei der Tourist Information Kirchberg (Tel.: 06763/910144, touristik@kirchberg-hunsrueck.de) und bei Villa Musica in Mainz (Tel.: 06131 / 9251800, www.villamusica.de).

Charlotte Chahuneau

Shira Majoni

Jedes Wort hab ich vergoldet …“– Das faszinierende Leben der Else Lasker-Schüler

 

Ein Gedenkvortrag von Dr. Petra Urban zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

 

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert die Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Petra Urban am 28.Januar 2018, um 16.00 Uhr, in der Synagoge in Laufersweiler, Kirchgasse 6, an das faszinierende Leben der Else Lasker-Schüler. Die Dichterin mit dem „blau blühenden Herzen“, die als Jüdin aus Deutschland fliehen muss, hat ihr Schicksal der Vertreibung und der Fremdheit im eigenen Land eindringlich formuliert. Aber auch für das Glück und vor allem für die Liebe, die in ihrem abenteuerlichen Leben nicht immer glücklich war, findet sie beschwörende Worte.

Petra Urban lässt Gedichte und Biografisches zu einer klangvollen Einheit, einem buntgewebten Textteppich, verschmelzen. So verleiht sie der Dichterin Leben, lässt das Publikum an Ängsten und Einsamkeit, an Vertreibung und Hoffnungslosigkeit, aber auch an leidenschaftlicher Liebe und Sehnsucht teilhaben.


 

 

 

 

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